Jung, jüdisch, wütend. Unser Ringen um eine Zukunft in Deutschland
Buchvorstellung und Gespräch mit Hanna Veiler
14.10.2026, 19:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Dortmund, Prinz-Friedrich-Karl-Straße 9, 44135 Dortmund
Nach dem 7. Oktober 2023 hat sich alles verändert. Junge Jüdinnen und Juden in Deutschland spüren täglich, wie die Bedrohung wächst – an Unis, in sozialen Medien, auf der Straße. Hanna Veiler gibt dieser Generation eine Stimme. Sie erzählt von der Hoffnung einer neuen jüdischen Gemeinschaft, die Deutschland mitgestalten wollte – und wie diese Hoffnung der Angst weicht.
Ein bewegendes Zeugnis vom Ringen um Identität und Zukunft. Denn zwischen Wut und neuem Selbstbewusstsein steht die Frage: bleiben oder gehen? Bei der Veranstaltung wird Hanna Veiler in der Jüdischen Gemeinde Dortmund ihr Buch vorstellen und über den wachsenden Antisemitismus, junges jüdisches Leben, Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten sprechen.
Hanna Veiler (geb. 1998 in Belarus) ist Aktivistin, politische Bildnerin und Publizistin. Seit Sommer 2025 ist sie Präsidentin der European Union of Jewish Students (EUJS), zuvor seit 2023 Vizepräsidentin. Sie publiziert u. a. in Zeit Online, FAZ, taz und der Jüdischen Allgemeinen zu jüdischem Leben, Erinnerungskultur und Antisemitismus.
Veranstaltet von: ADIRA, Jüdische Gemeinde Dortmund, Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund im Rahmen des gemeinsamen Veranstaltungsprogramms des Netzwerks zur Bekämpfung von Antisemitismus in Dortmund.
Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 11. Oktober 2026 per E-Mail an kontakt@adira-nrw.de notwendig. Der Eintritt ist kostenfrei.
