bookmark_borderLesung MIt Hanna Veiler: Jung, Jüdisch, Wütend

Jung, jüdisch, wütend. Unser Ringen um eine Zukunft in Deutschland
Buchvorstellung und Gespräch mit Hanna Veiler

14.10.2026, 19:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Dortmund, Prinz-Friedrich-Karl-Straße 9, 44135 Dortmund

Nach dem 7. Oktober 2023 hat sich alles verändert. Junge Jüdinnen und Juden in Deutschland spüren täglich, wie die Bedrohung wächst – an Unis, in sozialen Medien, auf der Straße. Hanna Veiler gibt dieser Generation eine Stimme. Sie erzählt von der Hoffnung einer neuen jüdischen Gemeinschaft, die Deutschland mitgestalten wollte – und wie diese Hoffnung der Angst weicht.

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bookmark_borderWorkshop: Israelbezogener Antisemitismus als Pädagogische und Gesellschaftliche Herausforderung

Israelbezogener Antisemitismus als pädagogische und gesellschaftliche Herausforderung
Workshop mit der Beratungsstelle ADIRA

08.10.2026, 10:00 – 15:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Dortmund, Prinz-Friedrich-Karl-Straße 9, 44135 Dortmund

Der israelisch-palästinensische Konflikt ist häufig Gegenstand kontroverser Debatten und löst starke Emotionen aus. Im öffentlichen Diskurs zeigen sich dabei immer wieder vereinfachende Schuldzuweisungen, die Dämonisierung Israels oder die problematische Gleichsetzung von Jüdinnen und Juden mit dem Handeln des israelischen Staates. Solche Deutungsmuster haben seit dem 7. Oktober 2023 deutlich an Sichtbarkeit und Intensität gewonnen. Zugleich stellt sich zunehmend die Frage, wann israelbezogener Antisemitismus vorliegt und wie pädagogische Fachkräfte sowie zivilgesellschaftliche Akteur*innen damit angemessen umgehen können.

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bookmark_borderBuchvorstellung mit Jan Gerber: Das Verschwinden des Holocaust

Das Verschwinden des Holocaust. Zum Wandel der Erinnerung
Buchvorstellung und Gespräch mit Dr. Jan Gerber

03.09.2026, 19:00 Uhr
Stadtarchiv Dortmund, Märkische Straße 14, 44135 Dortmund

Die Erinnerung an den Holocaust schwindet. Seine Singularität wird zusehends infrage gestellt. Jan Gerber erinnert daran, dass sich die Erkenntnis von der Besonderheit des Verbrechens erst spät durchsetzte. Die Unterschiede zwischen Konzentrations- und Vernichtungslagern, zwischen Buchenwald und Birkenau, Belsen und Bełżec, waren lange kaum jemandem bewusst. Auch die Erinnerung begann zeitlich verzögert. Der Holocaust bewegte sich erst seit den Siebzigern aus den Vororten des Gedächtnisses an den Zweiten Weltkrieg in sein Zentrum.

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bookmark_borderWorkshop: Deep Dive – viraler Antisemitismus auf TikTok

Deep Dive – Viraler Antisemitismus auf TikTok
Workshop mit dem Projekt shift & tell

17.06.2026, 11:00 — 17:00 Uhr
Volkshochschule Dortmund, Kampstraße 47, 44137 Dortmund

Auf Plattformen wie TikTok haben sich in den letzten Jahren spektrenübergreifend und vom Algorithmus angefeuert zahlreich implizite wie explizite Formen von Antisemitismus in einem bisher nicht gekannten Ausmaß verbreitet und normalisiert. In einer Verbindung aus Medienbildung und antisemitismuskritischer Bildungsarbeit, wollen wir uns an diesem Tag mit dem Phänomen auseinandersetzen.

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bookmark_borderStellungnahme zur Einführung eines Landesantidiskriminierungsgesetzes (LADG) in Nordrhein-Westfalen

Die landesgeförderten Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit in jüdischer Trägerschaft SABRA und ADIRA sowie die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Nordrhein-Westfalen begrüßen ausdrücklich die Initiative zur Einführung eines Landesantidiskriminierungsgesetzes (LADG) in Nordrhein-Westfalen. Ein solches Gesetz ist überfällig, um bestehende Schutzlücken im Antidiskriminierungsrecht wirksam zu schließen – insbesondere im Bereich der Antisemitismusbekämpfung.

Die Erfahrungen aus unserer Beratungsarbeit zeigen deutlich, dass die bestehenden rechtlichen Grundlagen, insbesondere das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), in der Praxis häufig nicht ausreichen, um antisemitische Vorfälle angemessen zu erfassen und zu bearbeiten. Zwar gilt das AGG auch für staatliche Stellen, soweit diese als Arbeitgeber handeln. Für das Handeln staatlicher Stellen gegenüber Bürgerinnen und Bürgern – etwa in Schulen, Behörden oder durch die Polizei – bietet es jedoch keinen umfassenden Schutz und lässt damit zentrale Schutzlücken bestehen. Zudem weist Antisemitismus spezifische Erscheinungsformen auf, die durch die im AGG geschützten Diskriminierungsgründe nur unzureichend abgebildet werden.

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bookmark_borderBroschüre: Beratung ohne Antisemitismus

Die beiden Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit ADIRA und SABRA haben gemeinsame eine Broschüre unter dem Titel „Beratung ohne Antisemitismus. Handreichung für eine antisemitismussensible Beratungspraxis“ veröffentlicht.

Antisemitismus ist ein weit verbreitetes gesellschaftliches Problem, das jüdische Menschen in ihrem Sicherheitsgefühl massiv beeinträchtigt. Beratungsstellen als Angebote der Sozialen Arbeit tragen daher eine besondere Verantwortung, Antisemitismus als eigenständige Form von Diskriminierung zu erkennen und ernst zu nehmen. Antisemitismussensible Beratung bedeutet, jüdische Perspektiven und Erfahrungen anzuerkennen, sie nicht zu relativieren und auch dort aufmerksam zu sein, wo Antisemitismus im Hintergrund wirkt.

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bookmark_borderSeminar: Entgrenzt – Antisemitismus 360 Grad

Entgrenzt: Antisemitismus 360°
Seminar mit Mitarbeitenden der WerteInitiative zu den verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus

06.05.2026, 10:00 — 16:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Dortmund, Prinz-Friedrich-Karl-Straße 9, 44135 Dortmund

Antisemitismus bedroht nicht nur Jüdinnen und Juden, sondern die Demokratie insgesamt. Als Welterklärungsideologie tritt er in unterschiedlichsten politischen Lagern auf und wirkt als Bindeideologie, die heterogene Milieus verbindet.

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bookmark_borderFachtag: Beratung und Empowerment im Kontext Antisemitismus

Zwischen Haltung und Handlung – Beratung und Empowerment im Kontext Antisemitismus
Fachtag von ADIRA und SABRA

Dienstag, 28. April 2026, 09:00 — 15:30 Uhr

Jüdische Gemeinde Düsseldorf

Die beiden Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit ADIRA (Jüdische Gemeinde Dortmund) und SABRA (Jüdische Gemeinde Düsseldorf) laden herzlich zu einem Fachtag ein, der sich mit zentralen Fragen der Beratungsarbeit im Themenfeld Antisemitismus auseinandersetzt. Der Fachtag bietet Raum für den fachlichen Austausch, praxisnahe Impulse sowie Möglichkeiten zur Reflexion der eigenen professionellen Haltung und Handlungskompetenz.

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bookmark_borderStellungnahme: Beratungsstelle ADIRA kritisisiert antiziganistische Aufschrift bei Karnevalsumzug

Beim diesjährigen Rosenmontagsumzug in Dortmund beteiligte sich ein Karnevalsverein mit einem Wagen, der eine eindeutig antiziganistische Aufschrift trug. Als Beratungsstelle für Antidiskriminierungsarbeit nehmen wir diesen Vorfall zum Anlass für eine kritische Stellungnahme, die wir im Folgenden dokumentieren.

Rosenmontag in Dortmund: Rund 75.000 Menschen feiern Karneval bei dem jährlichen Umzug in der Innenstadt. Unter den 20 Wagen befindet sich auch einer des Karnevelvereins Deutsche Bühne 1878. Dessen Aufschrift lautet: »früher Z.-Schnitzel* mit Stolz, heute veganer Paprikaklops aus Bohnenrotz«. Nur wenige Besucher*innen des Umzugs scheinen Anstoß daran genommen zu haben, dass auf diese Weise ein rassistischer Sprachgebrauch transportiert wird, der aktuell in Sozialen Netzwerken problematisiert wird.

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bookmark_borderDokumentation des Fachtages „Antisemitismus in Bildungseinrichtungen“

Der Fachtag »Antisemitismus in Bildungseinrichtungen«, der am 10. September 2025 in der Volkshochschule Dortmund stattfand, wurde von der Beratungsstelle ADIRA der Jüdischen Gemeinde Dortmund, der Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie der Stadt Dortmund, dem Projekt Quartiersdemokraten, der Partnerschaft für Demokratie Dortmund sowie der VHS Dortmund organisiert. Gefördert wurde der Fachtag durch die Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur sowie durch die Stadt Dortmund. An dieser Stelle veröffentlichen wir nun noch eine Dokumentation des Fachtages.

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