Podiumsgespräch: Jüdisches Leben 81 Jahre nach Auschwitz – Bedroht, bewacht, bewahrt?

Jüdisches Leben 81 Jahre nach Auschwitz – Bedroht, bewacht, bewahrt?
Podiumsgespräch und Diskussion

27.01.2026, 18:00 – 19:30 Uhr

Bürgerhalle im Rathaus der Stadt Dortmund

Anlässlich des Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, welcher jährlich am 27. Januar auch in der Stadt Dortmund begangen wird, möchten wir im Rahmen eines Podiumsgespräch die ungebrochene Kontinuität des Antisemitismus seit 1945 sowie seine Auswirkungen auf jüdisches Leben in Deutschland thematisieren. Ziel ist es, dem Gedenktag einen deutlichen Gegenwartsbezug zu verleihen.

Wie zeigt sich Antisemitismus heute? Wie ist die Situation von Jüdinnen und Juden mehr als zwei Jahr nach dem 7. Oktober 2023? Wie muss ein zeitgemäßes Erinnern an die nationalsozialistischen Verbrechen gestaltet werden, damit „Nie Wieder“ nicht zu einer leeren Floskel verkommt? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Bekämpfung des Antisemitismus? Welche Forderungen bestehen an Zivilgesellschaft und Politik?

Diese und weitere Fragen wollen wir im Gespräch mit Abraham Lehrer (Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland), Dr. Felix Klein (Beauftragter der Bundesregierung für Jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen den Antisemitismus), Zwi Rappoport (Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Dortmund) und Hanna Pustilnik (Vorstand Jüdischen Studierendenverbandes NRW) unter Moderation von Jörg Rensmann (Leiter der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen) diskutieren. Der Eintritt ist frei.

Grußworte:
Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Alexander Kalouti
Vertreter*in der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Musikalische Begleitung: Dortmund Musik

Veranstaltungsmoderation: Dr. Markus Günnewig, Leiter der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Eine Veranstaltung in Kooperation von: Volkshochschule Dortmund, Auslandsgesellschaft.de e.V., Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund, Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, ADIRA – Antidiskriminierungsberatung und Intervention bei Antisemitismus und Rassismus