Zwischen Haltung und Handlung – Beratung und Empowerment im Kontext Antisemitismus
Dienstag, 28. April 2026 | 09:00 – 15:30 Uhr | Jüdische Gemeinde Düsseldorf
Die beiden Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit ADIRA (Jüdische Gemeinde Dortmund) und SABRA (Jüdische Gemeinde Düsseldorf) laden herzlich zu einem Fachtag ein, der sich mit zentralen Fragen der Beratungsarbeit im Themenfeld Antisemitismus auseinandersetzt. Der Fachtag bietet Raum für den fachlichen Austausch, praxisnahe Impulse sowie Möglichkeiten zur Reflexion der eigenen professionellen Haltung und Handlungskompetenz.
Der Fokus des Fachtags liegt auf der Beratungsarbeit im Kontext von Antisemitismus: Wie können Berater*innen in ihrer Haltung gegen Antisemitismus gestärkt werden, für jüdische Lebensrealitäten sensibilisieren werden und Betroffene empowern? Welche Möglichkeiten haben Berater*innen, sich zum Thema Antisemitismus und jüdisches Leben fortzubilden und Unterstützung zu erfahren?
Der Fachtag gliedert sich in einführende Keynotes, vertiefende Workshops sowie eine Abschlussdiskussion. Die Veranstaltung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende in Bildungsreinrichtungen, Multiplikator*innen, Bildungsverantwortliche sowie Interessierte aus Wissenschaft, Behörden und Zivilgesellschaft.
PROGRAMM
09:00Uhr: Einlass und Ankommen
09:30 Uhr: Begrüßung und Grußworte (u.a. Verena Schäffer, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen)
10:00 Uhr: Keynotes:
- »Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt – Herausforderungen und Handlungsweisen« mit Katherina Savchenka (Opferberatung Rheinland)
- Vorstellung der Broschüre »Beratung ohne Antisemitismus« mit Clemens Hötzel (SABRA)
11:30 Uhr: Begegnungscafe
12:00 Uhr: Pause und Mittagessen mit der Möglichkeit zur Vernetzung
13:15 Uhr: Workshops
- Workshop 1: Antisemitismus im Kontext Antidiskriminierungsberatung (ADIRA)
- Workshop 2: Jüdisches Empowerment und Communityarbeit (Miriam Yosef und Ina Holev, Jüdisch & Intersektional e.V.)
- Workshop 3: Haltung zeigen. Wie können sich Organisationen antisemitismuskritisch aufstellen? (Projekt BEQUAS)
- Workshop 4: Jüdische Soziale Arbeit (N.N.)
14:45 Uhr: Abschlussdiskussion: Rahmen- und Erfolgsbedingungen für antisemitismussensible Beratung
15:30 Uhr: Ende und Verabschiedung
ANMELDUNG:
Eine Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: urlr.me/eZGV3g
Bitte füllen Sie dort nach Möglichkeit auch das Formular zur Sicherheitsüberprüfung aus, um den Einlass zu beschleunigen.
Anmeldefrist ist 19.04.2026. Die Plätze für die Teilnahme sind begrenzt
VERANSTALTUNGSORT:
Jüdische Gemeinde Düsseldorf, Paul-Spiegel-Platz 1, 40476 Düsseldorf
Um die Gemeinde zu erreichen, steigen Sie am Düsseldorf Hauptbahnhof in die U-Bahn-Linien U 78 oder U 79 und fahren bis Kennedydamm. Von dort aus haben Sie noch einen Fußweg von rund 10 Minuten vor sich. Alternativ können Sie vom Hauptbahnhof auch die Buslinien 721 und 722 bis Bankstraße nehmen und nach 5 Minuten Fußweg erreichen Sie dann die Gemeinde.
Der Fachtag „Zwischen Haltung und Handlung – Beratung und Empowerment im Kontext Antisemitismus“ wird organisiert von ADIRA in Trägerschaft der Jüdischen Gemeinde Dortmund und SABRA in Trägerschaft der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Beide sind durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit und Teil des Netzwerks ada.nrw.
